#1 – Smarthome im Eigenheim – Status Quo

Bei mir ist es so, wie wahrscheinlich bei den meisten Smarthome Bloggern. Auch ich plane und realisiere mein eigenes Smarthome in den eigenen vier Wänden. Da ich selber gerne Artikelserien dazu lese, wie man sowas macht habe ich mir nun gedacht mal selber eine Artikelserie zur Realisierung des eigenen Smarthome zu machen. Ganz passend dazu nenne ich diese Artikelserie Smarthome im Eigenheim =).

Status Quo

Zur Zeit wohnen wir noch in einer Mietswohnung. Da kann man natürlich nicht alles im Bereich Smarthome machen und umsetzen, aber ein bisschen was geht schon auch in einer Mietswohnung.

So haben wir zum Beispiel die komplette Heizungsregelung auf Basis von Homematic EQ3 mit Stellmotor und Wandthermostat realisiert. Die zeitliche Steuerung dazu finden über eine FHEM Instanz statt. Wollte das ganze eigentlich auch mal in ioBroker testen, dazu bräuchte ich aber ein anderes HomeMatic Gateway und da FHEM Problemlos funktioniert habe ich mir das Geld an dieser Stelle gespart und kann mir so nun eine Komponente mehr für das neue Eigenheim leisten =)

Zusätzlich zu der Heizung gibt es auch noch ein HomeMatic Außenthermostat, damit die Heizung nicht läuft wenn es draußen schon recht warm ist. Eine Sonos Box ist noch im aktiven Einsatz in Kombination mit FHEM, ein paar z-wave Sensoren und die IKEA Lampen über ZigBee.

Das ist soweit der aktuelle Stand an Technik die im aktiven Einsatz ist. Zusätzlich steht hier auch noch eine Amazon Echo Dot (Affiliate Link) herum und einige Custom Arduino / RPI Projekte die teilweise eingebunden sind.

Das neue Eigenheim

Vor einiger Zeit war es dann soweit, wir haben uns ein Haus gekauft. Neben einigen anderen Punkten war von Anfang an klar, dass die Elektrik teilweise erneuert werden soll. Warum nur teilweise. Das Haus hat eine Gewisse Größe und ist in unterschiedlichen Jahren gebaut und renoviert worden (ältester teil ca. 120 Jahre alt). Das hat zur folge das teilweise die Elektroinstallation und auch die Räume an sich in einem guten Zustand sind und nicht akut renoviert werden müssen. Dies ist wiederum gut für den Geldbeutel.

Alte Haustür mit Überdachung

Von der Planung her wird es so aber etwas schwieriger. Schließlich müssen die neueren Räume auch irgendwann mal renoviert werden. Und dann sollen auch dort entsprechend für das Smarthome verlegt werden. Also muss das zumindest vorbereitet werden.

Als Basistechnolgie möchte ich im Eigenheim KNX einsetzten. Dies wird dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit durch weitere Technologien ergänzt werden. So ist z.B. jetzt schon klar, dass in dem Teil wo noch keine Kabel neu gezogen werden die HomeMatic Heizungselemente wieder zum Einsatz kommen werden.

Wie das ganze genau geplant wurde, was für Schwierigkeiten aufgetreten sind und auch zukünftig noch auftreten werden und auch das Ergebnis möchte ich hier auf dem Blog in Form von Artikel vorstellen. Diese werden teilweise technisch sein (wenn es z.B. um die Konfiguration geht), aber ich will auch gerade in den Artikel zur Vorbereitung und Planung es so einfach wie möglich halten. Dadurch können auch Interessierte die vielleicht keinen starken Technik Background haben zumindest planen was sie gerne in ihren eigenen vier Wänden an Funktionen haben möchten.

Nun erstmal Danke das ihr den Text bis hierhin gelesen habt =). Seit ihr auch interessiert euch ein eigenes Smarthome zu bauen? Oder habt ihr vielleicht sogar schon eines und könnt etwas von euren Erfahrungen berichten? Dann freue ich mich auf den ein oder anderen Kommentar hier unter dem Artikel.

One Reply to “#1 – Smarthome im Eigenheim – Status Quo”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.